
Impuls zur Fastenzeit:Fastenimpuls 03.04.2025

Am vergangenen Mittwoch habe ich eine mir vertraute jung gebliebene Dame aus unserer Gemeinde auf dem Markt getroffen. Natürlich gehen wir auf den Markt, um etwas einzukaufen. Und trotzdem kann bei voller Einkaufstasche der Korb nach Rückkehr doch irgendwie leer geblieben sein, wenn es die Begegnungen nicht gäbe. Zwischen ein paar Äpfel, Kartoffeln und Aufschnitt von Metzger Plüming passt noch eine ganze Menge mehr. Beim Ausräumen meines Rucksacks habe ich neben den Naturalien noch Folgendes ausgepackt:
Ein willkommenes Lächeln,
und einen freundlichen Blick.
Ich hoffe,
ich schenkte ihn zurück.
Ein Gefühl von Vertrautheit,
ein bisschen Zeit,
drei Worte, zwei Gedanken,
Ein-Fühlsamkeit.
Und das Wissen,
gemeinsam auf dem Boden des christlichen Glaubens zu stehen,
lässt einander noch einmal anders
– ein bisschen hoffnungsfroher –
in den Tag weitergehen.
Wenn ich einen Tag später an den Markttag denke, denke ich an die Begegnung, nicht an den Einkauf. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ (Mt 4,4)
Gruß und Segen für den Tag,
Axel Krause